Bliestalschule Förderschule Lernen und Sonderpädagogisches Förderzentrum des Landkreises St.Wendel
BliestalschuleFörderschule Lernen und Sonderpädagogisches Förderzentrum des Landkreises St.Wendel

Das sagt die Presse:

„Unsere Besten“ / Ehrung an der Bliestalschule

Im zurückliegenden Schuljahr 2016/17 haben einzelne Schüler/-innen der Bliestalschule in Oberthal durch besondere Begabungen und Leistungen die Aufmerksamkeit der Schulgemeinschaft auf sich gezogen. Hierbei ging es nicht nur um Leistungen in Schulfächern, sondern auch andere Bereiche fanden Berücksichtigung und Beachtung. Im Folgenden die ausgezeichneten Schüler/-innen und die jeweiligen Bereiche, für die es eine Auszeichnung gab:

Laura-Jane Bach (Rechtschreiberin des Jahres), Marwin Bruch und Luca Nels (Leser des Jahres), Selina Burkholz (Köchin des Jahres), Justin Busch (Schiedsrichter des Jahres), Daniela Frazao (Läuferin des Jahres), Lukas Haag (Fußballer des Jahres), Alisea Justinger (Gärtnerin des Jahres), Chantal Kühne (Helferin des Jahres),  Mandy Küntzer (Tänzerin des Jahres), Marvin Schneider (Schwimmer des Jahres), Monique Schneider (Skifahrerin des Jahres), Jason Schlegel (Rechenkönig und Sportler des Jahres ), Cheyenne Steinmetz (Künstlerin des Jahres).

Stamer Gruppe übergibt Instrumenten-Spende an Bliestalschule in Oberthal

24. April 2017, St. Wendel

Die Stamer Gruppe aus St. Wendel ist mit ihren Marken HK Audio (Professionelle Beschallungsanlagen) und Hughes & Kettner (E-Gitarrenverstärker) seit über drei Jahrzehnten weltweit erfolgreich. Neben der Mission „die Welt besser klingen zu lassen“ ist es dem Unternehmen ebenfalls wichtig soziale und kulturelle Projekte zu unterstützen. So konnte die Stamer Gruppe am 24. April der Bliestalschule in Oberthal eine kleine Freude bereiten.

Im Rahmen der Weihnachtsfeier des Unternehmens konnten die Mitarbeiter der Stamer Gruppe Karaoke-Songs für den guten Zweck zum Besten geben. Jeder Song wurde mit einem Wert-Chip belohnt, am Ende kamen so 700 Euro zusammen.

Auf der Suche nach einem geeigneten Projekt das man unterstützen wollte, fiel die Wahl schnell auf die Bliestalschule Oberthal. In der Förderschule steht das individuelle Lernen und die Entwicklung der einzelnen Schüler im Vordergrund – und hierbei darf natürlich auch die Musik nicht fehlen. Um den Musikunterricht der Schüler zukünftig noch vielseitiger zu gestalten, spendete die Stamer Gruppe von den ersungenen 700 Euro daher verschiedene Percussion- und Schlaginstrumente.

Die Übergabe der Instrumentenspende fand am 24. April durch Nils Stamer, Geschäftsführer der Stamer Gruppe, sowie Andreas Marx, Head of Marketing Communications, an Herrn Gunnar Schröder, Schulleiter der Bliestalschule Oberthal, und einige Schüler vor Ort, an der Bliestalschule selbst, statt.

„Wir freuen uns sehr über die Spende der Stamer Gruppe und die Schüler können es kaum erwarten die neuen Instrumente in Betrieb zu nehmen“, freut sich Schuleiter Gunnar Schröder.

Das gesamte Team der Stamer Gruppe wünscht den Kindern viel Spaß mit dem Equipment und der Bliestalschule Oberthal alles Gute für die Zukunft.

„Rechtskunde“  an der Bliestalschule

Bereits zum zweiten Mal  in diesem Schuljahr stand das Thema „Recht“ auf der Stundentafel der Schüler der Klassenstufen 8, 9 und 10.  Olaf Möller, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht in Völklingen, dem die Belehrung Jugendlicher, hier der Schüler der Bliestalschule, im Bereich „Recht“ ein Herzensanliegen ist, kam auch beim zweiten Termin diesen Schuljahres am Donnerstag, den 16. März in seiner Freizeit gerne und ehrenamtlich in die Schule. Die von den Schülern und ihren Klassenlehrkräften im Vorfeld gewählten Themenbereiche wurden von Olaf Möller sehr anschaulich und schülernah besprochen und verdeutlicht. Die Schüler erfuhren dabei Informatives über die Rechtsgrundlagen im Hinblick auf Cybermobbing, Beleidigung, üble Nachrede, Verleumdung und Nachstellung. Auch wurden ihnen die Zusammenhänge und die Strafbarkeit im Hinblick auf die Verbreitung pornographischer Dinge erläutert. Zentrale Inhalte des Urheberrechts veranschaulichte Rechtsanwalt Möller u.a. auch im Zusammenhang mit Fotos oder Videos, die von Jugendlichen unüberlegt und hemmungslos über Smartphones verbreitet werden. Straftaten und Rechtslage in den Bereichen Körperverletzung, Nötigung, Diebstahl und  Raub wurden den Schülern ebenfalls klar verdeutlicht. Mit dem Wissen, die Schüler sehr ansprechend, anschaulich und verständlich rechtlich in Jugendliche betreffenden Bereichen belehrt zu haben, konnten Rechtsanwalt Olaf Möller und Schulleiter Gunnar Schröder die Schüler entlassen.

Frühlings- und Osterprojektwoche an der Bliestalschule

 

Kreativität und Werkeln pur waren an den Tagen vom 14.3. bis 17.3. an der Bliestalschule in Oberthal angesagt. Die Schule verwandelte sich an diesen 4 Schultagen in eine große Oster- und Frühlingswerkstatt. In allen Klassen wurden ganz unterschiedliche, höchst kreative Dinge kreiert. Am Samstagmorgen, dem 18.3. wurden diese im Rahmen eines dreistündigen Frühlings- und Ostermarktes der Schulgemeinschaft und der Öffentlichkeit präsentiert und zum Kauf angeboten. Während in der jahrgangsübergreifenden Eingangsklasse 1/2 bunte Holzhasen und farbenfrohe Blumenbilder aus Knöpfen mit Elan gebastelt sowie eigener Frühlingsquark  hergestellt und verköstigt wurden, stellten die Schüler der nächsthöheren Kombiklasse 2/3  farbenfrohe Hühner aus Gipseiern her. Außerdem wurden von ihnen ausgeblasene Eier traditionell angemalt und gefärbt sowie schmackhafte Omeletts gebacken. „Mein Omelett ist so lecker!“, meinte Cheyenne St. .  Mit Naturmaterialien stellten die Schüler der Klasse 4/5 Eulen aus Baumscheiben her. Darüber hinaus wurden ebenso Weidekugeln, Schalen aus Ästen, Blumen auf Birkenstämmchen und Frühlingskränze gebastelt. Voller Freude über ihre Arbeit vergaßen viele Schüler teilweise völlig die Pausen und arbeiteten ununterbrochen weiter. In Klasse 6 wurde mit Beton gearbeitet. „Wenn mit Beton gearbeitet wird, bringe ich meine Schaffhose mit“, meinte Leon S. .  Eierbecher, Schmuck und Fotohalter wurden  hier im Laufe der vier Projekttage kunstvoll erzeugt.  Die Schüler der Klasse 7 gestalteten  Oster-Deko-Artikel  aus unterschiedlichen Materialien: Strauchschmuck aus alten Glühbirnen, Faltpapiereier, verzierte Hühnereier sowie Windlichter aus Beton und Teelichthalter mit österlichen Motiven.   Osterkarten und frühlingshaft verzierte Blumentöpfe sowie klassische Ostereier wurden mit Liebe in der Frühlings- und Osterwerkstatt der Klasse 8 gebastelt, am letzten Projekttag nach getaner Arbeit auch ausgiebig gefrühstückt. Osternester mit von Hand ausgesägten und  geschliffenen Hasen und Hühnern, aus Bast selbst geflochtenen Nestern und mit bemalten Styroporeiern verziert , produzierten je nach Neigung in kleinen Fertigungsteams die Schüler der Klasse 8/9. Sämtliche Backöfen der Lehrküche liefen in Klasse 9 heiß. Hier wurden Osterplätzchen mit Liebe und Hingabe gebacken und zwischendurch natürlich – wie sollte es auch anders sein - genascht. Schließlich forderten das Basteln von Osterlaternen und das Marmorieren einiges an Energie ab. Da kam so manches selbstgebackene Plätzchen zur Stärkung durchaus recht. Abgerundet und für die Besucher als „Frühlingstreffpunkt“ erwies sich das von Klasse 10 betriebene „Hardrock-Café“, für einige zum Auftakt, für andere als Zwischenstation und wiederum für andere als kulinarischer Abschluss eines gelungenen ersten Frühlings- und Ostermarktes  der Bliestalschule Oberthal.

 

 

Musikprojekt mit Tablets

In einem Kurzprojekt lernten Schüler/innen der Klasse 9 ohne Instrumentenvorkenntnis das Musizieren und sogar Komponieren mit Tablets kennen. Mit Hilfe einer prall gefüllten „Musikbox“, gefüllt mit 6 Apple-Tablets, Mischpult, Aktivbox & Restequipment, bereitgestellt durch das LPM Dudweiler, und mittels der App „Garage Band“ konnten die Schüler/innen zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Julika Schulz und unterstützt durch ihren Schulleiter Gunnar Schröder Musik auf Tablets erzeugen. Hierbei war es den Schülern erstmals möglich, verschiedene Instrumente wie Gitarren, Bässe, Keyboards, Streichinstrumente, Schlagzeuge und Rhythmusinstrumente  digital zu spielen, eben eine ganz neue Art des Musizierens. Als Miniband gelang ihnen zum Abschluss gar das Lied Astronaut von Andreas Bourani. In die Kunst des Komponierens mittels Tablet wurden die Schüler/innen eingeführt und fanden daran großen Gefallen. Ohne Scheu und mit guten musikalischen Ergebnissen zeigten die Schüler/innen, dass ein Musizieren und Komponieren auch ohne große Instrumentenkenntnis möglich ist und Spaß bereitet.

 

 

PAN – „Ein Pädagoge auf 4 Pfoten“

Schulbegleithund der Bliestalschule, Förderschule Lernen in Oberthal

Pan ist ein 20 Monate alter Labrador-Rüde und unterstützt seit Ende des Jahres 2016 die Arbeit der Förderschullehrerin Anne Becker-Kuhn in der Klasse 4/5 der Bliestalschule in Oberthal. Bisher arbeitet Pan zweimal pro Woche (im Klassenunterricht und in der Hunde-AG) gemeinsam mit der Förderschullehrerin Anne Becker-Kuhn (Hundehalterin von Pan) an seinem neuen Arbeitsplatz. Wenn Pan nicht gerade auf seiner Dienststelle ist, ist er am liebsten zu Hause. Dort ist er vollwertiges Familienmitglied. Pan absolvierte nach einer 6-monatigen Ausbildung im August 2016 erfolgreich die Prüfung zum Schulbegleithund am Therapiehundezentrum „Mein Partner Hund“ im Mandelbachtal. Seither unterstützt er regelmäßig im Rahmen der tiergestützten Pädagogik die sonderpädagogische Arbeit seines Frauchens im Umgang mit lernbeeinträchtigten Kindern. Ein Hund in der Schule? Kann das gut gehen? Diese Fragen stellen sich womöglich immer noch viele Eltern und auch Lehrerkollegen. Ja, es funktioniert. Pan ist mittlerweile fester Bestandteil der Klassengemeinschaft der Klasse 4/5. Aussagen der Schüler, wie „Der schönste Tag in der Woche ist der Freitag, da kommt Pan wieder“, oder „Wann kommt Pan denn endlich?“ zeigen, dass Pan in seiner Klasse angekommen und von den Schülern als „Klassenkamerad“ betrachtet wird. Die „Pan – Tage“ sind für die Schüler klar strukturiert. Alle Schüler der Klasse sind im Umgang mit Pan geschult und wissen, wie sie ihm gegenüber aufzutreten haben. Innerhalb der Klasse erledigt der „Hundedienst“, der jede Woche rolliert, alle nötigen Vorbereitungen. Dazu gehören unter anderem: Hundegeschirr und Leine ausziehen, Signalhalstuch anziehen, Wasser bereitstellen, Kollegium und die übrigen Schüler über Aushänge informieren. Pan unterstützt durch seine Anwesenheit die Arbeit von Anne Becker-Kuhn in den verschiedensten Bereichen, wie beispielsweise im Bereich der Emotionalität, im Sozialverhalten, im Lern- und Arbeitsverhalten und in den Bereichen Sprache und Kommunikation. Die Schüler erfahren in Pan einen Freund, der sich völlig wertfrei und ohne Erwartungen an sie selbst mit ihnen beschäftigt. Gemäß den Reaktionen innerhalb der Schule ist Pan eine große Bereicherung für die Klasse und die gesamte Schulgemeinschaft, eben der „Pädagoge auf 4 Pfoten“.

 

 

 

Forscherdrang bei den Jüngsten an der Bliestalschule

Im Laufe des 1. Schulhalbjahres des aktuellen Schuljahres 2016/2017 haben sich einige Schüler/-innen der Klassenstufen 1 bis 5 der Bliestalschule in Oberthal das naturwissenschaftliche Forscherdiplom erarbeitet. Dieses wurde ihnen vor den Faschingsferien von ihrem Forschungs-Betreuer und Schulleiter Gunnar Schröder überreicht. Die Schüler/-innen der „Natur-AG 1“  lernten während des 1. Schulhalbjahres den Apfel und Möglichkeiten seiner Verwertung praxisbezogen näher kennen. Außerdem machten sie Bekanntschaft mit verschiedenen Laubblättern, die sie mitunter künstlerisch verarbeiteten. Darüber hinaus produzierten sie eigenen, reinen und „echten“ Hagebuttentee, der bei eigener Verköstigung verglichen mit gekauftem Hagebuttentee eindeutig viel besser – weil geschmackintensiver – schmeckte. Wie man ein echtes Kartoffelfeuer macht, lernten die Kinder ebenso. Auch wurden Erfahrungen mit Vogelfütterung im Winter und Beobachtung einiger Vögel gemacht. Hier bedurfte es wiederholt  extremer Ausdauer.  Die Pflanzung von Frühblühern war für einzelne Schüler/-innen neu. Forscherdrang und Begeisterung fand der mehrwöchige Bohnenkeimversuch, der den Schüler/-innen die Bedingungen von Pflanzenwachstum bestens verdeutlichte. Mit diesen Naturerkenntnissen konnten sich alle beteiligten Schüler/-innen sämtliche Stempel im Forscherpass sowie das anschließende Forscherdiplom inkl. Forschermedaille sichern und waren sichtlich stolz auf ihr erstes Diplom, ein wohl verdientes Zertifikat.

 

 

 

Die Bliestalschule grüßt zum 4. Mal aus dem Kleinwalsertal

Bereits zum vierten Mal konnte die Bliestalschule dank des Engagements des Förderschullehrers Mike Seiler für SchülerInnen der Klassen 6 bis 10 eine Skifahrt ins Kleinwalsertal durchführen.

Am Sonntag, den 08.01.2017 war es wieder mal so weit. Eine Gruppe von 16 SchülerInnen machte sich früh morgens mit dem Zug auf den Weg nach Österreich ins Kleinwalsertal. Dort angekommen ging es zuerst einmal zum Skiverleih. Skier, passende Skischuhe und ein Helm waren schnell gefunden. Bei der anschließenden Abendwanderung über verschneite Pisten, hoch hinaus zum Heuberghaus, der Unterkunft für die nächsten fünf Tage, konnte die Gruppe erste Eindrücke der Umgebung gewinnen. An der Hütte, die direkt an einer Piste liegt, wurde die Gruppe schon ungeduldig vom Hausherren erwartet. Nach dem Beziehen der Zimmer, einer leckeren Stärkung und einer kurzen Ski-Einweisung neigte sich der lange Ankunftstag dem Ende zu.

Am nächsten Morgen stiegen alle SchülerInnen und LehrerInnen voller Vorfreude auf die Skier und machten sich mit den Gegebenheiten vor Ort vertraut. Während die Neulinge sich langsam an die Skier gewöhnten, konnten die „Profis“ (SchülerInnen, die bereits an Skifahrten der vergangenen Schuljahre teilgenommen hatten) bereits nach einer kurzen Eingewöhnungsphase zusammen mit dem Skilehrer per Schlepplift den Berg erklimmen. Voller Begeisterung staunten die LehrerInnen, wie sicher die SchülerInnen Kurve für Kurve die erste Abfahrt für dieses Jahr meisterten. Ab dem Moment waren die SchülerInnen kaum zu bremsen. Die nächsten Skitage wurden mit unzähligen Talabfahrten, anschließenden Liftfahrten und dem Bewältigen der unterschiedlichsten blauen aber auch roten Pisten ausgiebig genutzt. Einige SchülerInnen stellten sich einer besonderen Herausforderung – Fahrten auf gesicherten Pisten durch den Tiefschnee. Und auch dies meisterten sie ganz hervorragend.

Auch die Skineulinge machten Fortschritte und ließen sich durch den ein oder anderen Sturz nicht beirren. Durch das eiserne Üben des Bremsens und vor allem des Kurven-Fahrens am Übungshang kamen einige SchülerInnen ihrem Ziel, mit der Gruppe auf den Berg zu dürfen, Stück für Stück näher. Der Ehrgeiz hat sich gelohnt und so wurden einige weitere Schüler mit einer tollen Aussicht, schnellen Abfahrten und viel Fahrspaß belohnt. Insbesondere der letzte Tag wurde ausgiebig genutzt. Erst als die Lifte um vier Uhr ihren Betrieb einstellten, stiegen die SchülerInnen von ihren Skiern und wärmten sich im Haus auf.

Wer eine Pause von seinen Skiern brauchte, beteiligte sich am Bauen einer Schneebar. Auch ein Schüler, der sich leider bereits am ersten Tag verletzte, arbeitete voller Motivation und mit viel guter Laune mit. Eine spontane Grillaktion an der Piste, bei der es gegrillten Fleischkäse als Mittagssnack gab, kam bei den SchülerInnen besonders gut an. Auch das abwechslungsreiche Abendprogramm bereitete allen viel Freude. Eine Fackelwanderung durch die sternklare Nacht, ruckelige Abfahrten mit Porutschern über hügeliges Gelände und natürlich die legendäre Skitaufe am letzten Abend stellten die Highlights dar.

Auch in diesem Jahr wurde gegenseitiges Helfen, Rücksichtnahme, gemeinschaft-liches Beisammensein und natürlich viel Spaß am Skifahren groß geschrieben. Alle hoffen, dass auch im nächsten Jahr wieder eine Schulskifahrt durch die Bliestalschule angeboten werden kann.

 

 

Berufswahl-Siegel Saarland

 

Berufswahlsiegel geht an die Bliestalschule Oberthal

Die Bliestalschule Oberthal (Förderschule Lernen des Landkreises St. Wendel) konnte mit ihrem fundierten Konzept zur beruflichen Orientierung, eine unabhängige Fachjury überzeugen. Sie  erhielt im Rahmen einer Preisverleihung im VHS-Zentrum Saarbrücken am Mo., 24.10.2016 als einzige Förderschule im Saarland neben 15 weiteren Schulen - darunter auch die siegreiche Landkreisschule Gymnasium Wendalinum und die Gemeinschaftsschule Marpingen - das bundesweit angesehene „Berufswahlsiegel“. Die Schulen sind berechtigt, das Siegel 3 Jahre für besondere Leistungen im Bereich der beruflichen Vorbereitung  zu führen. Die Verleihung fand erstmals im Saarland statt (s. Bericht SZ Mo., 24.10.2016, A7).

Glücksnacht St. Wendel bringt Bliestalschule Oberthal Glück

 

Oberthal. Am Montag, den 20 Juni erhielt die Bliestaschule Oberthal, Förderschule Lernen des Landkreises St. Wendel, von Peter Schu (Kanzlei für Wirtschafts- und Vermögensberatung in St. Wendel) und dem künftigen Präsidenten des Lions-Clubs St. Wendel, Guido Fries, eine beachtliche Geldspende in Höhe von 3000 €.  Überaus erfreut, dankbar und erstaunt zugleich nahmen der Schulleiter der Schule, Gunnar Schröder, seine Stellvertreterin Barbara Franck-Weber, die Schulelternsprecherin Monika Rech-Forster und der Amtsleiter des Schulverwaltungsamtes des Landkreises St. Wendel, Herr Helmut Backes, diese Geldspende stellvertretend für die Schule entgegen. Die Spende wurde von Peter Schu verbunden mit der Bitte um Verwendung in den kommenden Jahren  für Schüler/-innen, die aufgrund häuslicher finanzieller Engpässe erheblich benachteiligt sind, übergeben. Die Spendengelder sammelte Peter Schu am 29. April 2016 im Rahmen der von ihm organisierten „St. Wendeler Glücksnacht“, die er im Rahmen seines 30-jährigen Kanzleijubiläums durchführte. Hier legte er seinen zahlreichen Gästen, den geladenen namhaften Referenten und dem Lions-Club St. Wendel, dessen Präsident er bis Ende Juni noch ist,  nahe, teils erheblich benachteiligte Kinder und Jugendliche der Schule finanziell zu unterstützen. Das Bewusstsein vieler Gäste, denn doch eher im Glück zu leben, veranlasste diese, den Lions-Club St. Wendel und Peter Schu selbst zur großzügigen Spende. „We serve – wir dienen!”, das Motto der Lions-Bewegung, machten sich alle an jenem Abend im Saalbau St. Wendel zu eigen. Den jeweiligen Kindern und Jugendlichen der Bliestalschule mit teils benachteiligten Startchancen wird das Spendengeld in den kommenden Jahren an der ein oder anderen „Not“-Stelle zu Gute kommen. Ein riesengroßer Dank der Bliestalschule an Peter Schu, seine Gäste und den Lions-Club St. Wendel für die außergewöhnliche Unterstützung und die Beachtung sonst teils unbeachteter benachteiligter Kinder und Jugendlicher.

 

 

 

Weihnachtliches an der Bliestalschule - Weihnachtswerkstatt par excellence

 

Oberthal  In der zurückliegenden Woche wandelte sich die Bliestalschule zu einer großen Weihnachtswerkstatt par excellence um. In allen Nischen und Ecken der Schule bastelten und werkelten  Schüler gemeinsame mit ihren Lehrern den ganzen Unterrichtsmorgen im Rahmen der diesjährigen Projektwoche, die unter dem Motto „Weihnachtliches an der Bliestalschule“ stand. Die Kreativität und der Ideenreichtum der Schüler und Lehrer fanden Anerkennung und Lob bei den Familien und Bekannten der Schüler. Am Samstag, den 28.11.2015, dem Abschlusstag der Projektwoche, konnten sich alle vom Ergebnis der Projektwoche im Rahmen eines offenen Adventbasars einen persönlichen Eindruck verschaffen. Wunderschöne Präsente wurden zu günstigen Preisen zum Verkauf angeboten, so zum Beispiel Adventgestecke, selbst hergestellte Seifen, Marmeladen und Gelees, selbst gegossene Kerzen,  reich verzierte Geschenktüten, als Elche, Engel und Weihnachtsmann verzierte Birkenstämmchen, eine große Auswahl an Weihnachtspostkarten sowie Gebäck und Plätzchen aus eigener Weihnachtsbäckerei. Die Kreativität der Schüler und ihrer Lehrer ließ die zahlreichen Besucher sichtlich erstaunen. Doch nicht der Verkauf alleine stand im Vordergrund, vielmehr sollten alle in den mit viel Liebe wundervoll dekorierten Klassenräumen eine passende Einstimmung in die Advents- und Weihnachtszeit finden, was mitunter unterstützt durch die dazu passenden Getränke der Abschlussschüler gelang. Zum Abschluss der Projektwoche durften alle Schüler der Bliestalschule in einem Ein-Stunden-Workshop  die Projektwoche kreativ und mit bis dahin für viele unbekannter Weihnachtsbastelei beenden. Angeboten wurden von dem Lehrerkollegium der Schule für Schüler und Besucher das Basteln oder Prickeln von Weihnachtslichtern, das Gestalten von Geschenkeanhängern, Orangen-Nelken-Duftkugeln, Styropordruck von weihnachtlichen Motiven, Apfel- und Weihnachtswichtel, Bedrucken und Kleben von Geschenketüten, Kerzen verzieren sowie Weihnachtsfiguren aus Servietten.

 

 

 

6 neue Streitschlichter an der Bliestalschule

 

An der Bliestalschule erhielten 6 Schüler der Klasse 7 Urkunden für die erfolgreiche Teilnahme an der Ausbildung zum Streitschlichter. Während des gesamten Schuljahres bereiteten sie sich einmal die Woche darauf vor, dann einzugreifen, wenn es zu Konflikten unter ihren Mitschülern kommt und ihnen in diesen Streitsituationen als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. Insgesamt gibt es an der Bliestalschule 16 ausgebildete Streitschlichter. Dieses Angebot ist wichtig, da die Schüler so lernen, Konflikte eigenständig zu lösen, ohne dass sofort eine erwachsene Person hinzugezogen werden muss.

 

 

 

Gute Vorstellung nach Stotterstart

 

Am 01.07.2015 machten wir, das Fußball-Team der Bliestalschule, uns auf den Weg ins beschauliche Reimsbach zu den Saarländischen Schulmeisterschaften Fußball für Förderschulen Lernen 2015. Da unsere Klassen 9 und 8 auf Klassenfahrt waren, mussten wir mit stark verändertem und verjüngtem  Kader antreten. Vierzehn Spieler und eine Spielerin konnten sich mit 10 weiteren Förderschul-Teams messen und den Sieg in einem hochklassigen und fairen Turnier ausspielen. Für unsere Youngsters sicherlich ein Highlight, da einige zum ersten Mal das Trikot der Bliestalschule tragen durften. Zu Beginn des Turniers machte sich die Unerfahrenheit im Team bemerkbar und wir mussten eine Auftaktniederlage gegen den späteren Halbfinalisten von der Hofschule Bildstock einstecken. Auch im zweiten Spiel gegen die Schule am Ludwigsberg aus Saarbrücken fanden wir nicht ins Spiel und mussten eine Niederlage einstecken. Doch danach rafften wir uns auf und der Kampfgeist des Teams wurde geweckt. Trotz extrem hoher Temperaturen sahen wir gegen die Schule „In den Grasgärten“ lange wie der sichere Sieger aus, verspielten aber in der Schlussminute noch eine klare 3:0-Führung und mussten uns mit einem 3:3-Unentschieden zufrieden geben. Der erste Punkt war eingetütet, die Motivation und die Moral der Truppe wieder neu entfacht. In den beiden letzten Begegnungen konnten wir die Schule am Kappwald und die Palotti-Schule bezwingen und uns somit einen hervorragenden Platz 3 in unserer 6er-Gruppe sichern. Eine super Platzierung, die zeigt, dass wir uns auch auf unsere Nachwuchs-Fußballer verlassen können. Hervorzuheben sind folgende Leistungen: Torwart Benjamin Borella mit überragenden Reflexen und tollen Paraden, Andy Zander erst als Abwehr-Chef, später als Sturm-Tank mit 7 erzielten Treffern, Julien Paul als pfeilschneller Flitzer, der eine Vielzahl an Zweikämpfen für sich entscheiden konnte und last, but not least, Jerome Junkes, der Andy als Abwehr-Chef überragend ersetzen konnte und nahezu alle Zweikämpfe für sich entschied.

 

 

 

„Länder der Welt“  -   Projektwoche und Schulfest der Bliestalschule

 

In Oberthal verwandelte sich am Samstag, den 22. Juni die Bliestalschule in Schulträgerschaft des Landkreises St. Wendel nach einer einwöchigen jahrgangsübergreifenden Projektwoche, die unter dem Motto „Länder der Welt“ stand, im Rahmen des abschließenden Schulfestes in eine Art „Länder-Aktions-Museum“. „Völkerverständigung über Grenzen hinweg ist gegenwärtig und zukünftig bedeutsam. Deshalb ist es wichtig, dass wir unseren Schülern die Welt näher bringen um ein Verständnis und die Akzeptanz für Anderssein  zu wecken“, betonte Schulleiter Gunnar Schröder    bei seiner Eröffnungsrede.  Insgesamt neun Länder (Japan, Frankreich, Italien, Spanien, USA, Brasilien, Russland sowie Australien und Afrika) aus allen Kontinenten der Erde wurden von den Schülerinnen und Schülern und ihren Lehrerinnen und Lehrern den vielen Schulfestbesuchern einfallsreich und vielseitig präsentiert. Die Schulfestbesucher konnten sich am Morgen über die Projektländer nicht nur mittels  selbst hergestellter Informationstafeln der Projektgruppen informieren, sondern auch verschiedene Eindrücke mit allen Sinnen über die Länder verschaffen. So wurde z. B. für Groß und Klein die Maltechnik der Ureinwohner Australiens angeboten. Im Ausstellungsraum der Projektgruppe Japan konnte man u. a. seinen Namen mit japanischen Schriftzeichen schreiben und sich diesen als Button aushändigen lassen.  Afrikanische Masken und afrikanischen Perlenschmuck standen für die Eigenkreation der Besucher  zur  freien  Verfügung. Nicht wenige machten davon Gebrauch. „Leben wie GOTT in Frankreich“ konnte man mit frisch  gebackenen Crepes der Projektgruppe Frankreich. Die beiden USA-Projektgruppen überzeugten neben einem originellen „Schüler-walk-of-fame“ mindestens ebenso kulinarisch  mit Popcorn und Marshmallows und am Nachmittag als Land der Shows mit einem USA-Quiz. Im Projektraum Spanien erlebte man überzeugende spanische Herzlichkeit und Fröhlichkeit  und konnte für kurze Zeit unterm  Sonnenschirm auch einmal nur die Seele baumeln lassen. In die Historie Italiens wurde man zwangsläufig auch beim aktiven Herstellen römischer Spiele geführt. Beim nachmittäglichen Bühnenprogramm überzeugten die Schülerinnen und Schüler die anwesenden Gäste mit ihrer Sanges- und Tanzfreude.  Landestypische Lieder, teils untermalt mit kleinen Schauspieleinlagen, wurden in verschiedenen Sprachen vorgetragen. Sogar ein Kanon aus Ruanda war dabei.

In die Kunst des Schachspiels, eine ganz  neue Arbeitsgemeinschaft an der Bliestalschule, konnte man sich einführen lassen und die Spielkünste einzelner Schüler/-innen bestaunen.  Auch ein Einblick in die neuen Schulskifahrten der Schule, die filmisch dargeboten wurden, war möglich. Ein Gemeinschaftsgemälde zum Motto des Schulfestes stand allen Gästen  zur Mitgestaltung offen. Zum Abschluss des Festes zeigten die Schüler ihre Stärke gegenüber den Lehrerinnen und Lehrern der Schule, die sie im 1. Schlappen-Hockey-Turnier der Schule mit 2 : 1 besiegten. Eine Tombola mit vielen Einzelgewinnen, gesponsert von vielen eingesessenen Geschäften im Landkreis St. Wendel,  v. a.  der Kreisstadt St. Wendel und organisiert von der Schulelternsprecherin der Schule   sowie 3 Klassen-Tagesfahrten als Hauptgewinne, gesponsert von den Busunternehmen der Schule, sorgten für Gewinner-Stimmung.

 

 

Bliestalschule nahm erfolgreich an den saarländischen Laufmeisterschaften für Förderschulen in Oppen teil

 

Am 24.06.2015 fanden die saarländischen Laufmeisterschaften für Förderschulen in Oppen statt. Auch dieses Jahr nahm die Bliestalschule Oberthal mit zahlreichen Läufern und Läuferinnen aller Altersstufen teil. Insgesamt gingen 31 Läufer in den Altersklassen von U 10 bis U 20 an den Start. Alle beteiligten Schüler und Schülerrinnen waren bis in die Zehenspitzen motiviert, so dass wieder hervorragende Ergebnisse erzielt werden konnten. Hervorzuheben sind dabei zwei erste Plätze in den Altersklassen U 12 weiblich und U 20 männlich, zwei zweite Plätze in der Altersklasse U 16 sowie zwei dritte Plätze in den Altersklassen U 14 und U 16.   Aber auch mit vielen Platzierungen unter den ersten Zehn konnten die Starter, Betreuer und Zuschauer zufrieden sein. Alle Schüler und Schülerinnen fuhren, stolz über die erreichten Ergebnisse, mit ihren Urkunden nach Hause.

 

 

 

Gehören alte Handys auf den Müll ?

 

Handys sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Doch aus welchen Materialien bestehen die Geräte und was passiert mit ihnen, wenn sie nicht mehr benötigt werden?

Um diese Fragen zu klären veranstaltete die Bliestalschule Oberthal am 28. Mai, gemeinsam mit der Universität des Saarlandes, in den Klassenstufen 8 und 9 das Projekt: „ Handylabor“. Hierbei mussten die Schüler in verschiedenen Projektgruppen Aufgaben lösen. Die Altgeräte wurden auseinandergebaut. Ein sehr spannendes Unterfangen für alle Beteiligten, besteht doch selten die Möglichkeit, das Innenleben eines Handys hautnah zu erkunden. Weiterhin wurden die Bestandteile auf ihre Magnet- und Leitfähigkeit sowie ihre Dichte untersucht um am Ende Materialien wie Kupfer, Aluminium, Gold oder Plastik zu bestimmen.

Ein sehr interessanter Tag, der bei den Schülern die Erkenntnis wachsen ließ, dass unsere nicht mehr benötigten Altgeräte viel zu wertvoll sind um einfach auf dem Müll zu landen.     

 

 

     

Skifahrt Nummer 2 der Bliestalschüler

 

Zum zweiten Mal fuhr eine Schülergruppe der Bliestalschule Oberthal ins Kleinwalsertal zum Skifahren. Für einige Schüler war dies eine Premiere – andere waren bereits im letzten Schuljahr (2013/14) mit dabei. Aber allen wird dieses tolle Erlebnis in Erinnerung bleiben.

Nach einer langen Zeit der Planung und Vorbereitung gelang es dem Förderschullehrer Mike Seiler erneut eine Skifreizeit für die Schüler der Bliestalschule anzubieten. Zum zweiten Mal startete eine Gruppe von 21 Schülern mit dem Zug Richtung Österreich. Dort angekommen wurde die Gruppe mit starkem Schneefall und eisigem Wind begrüßt. Aufgrund der Witterungsbedingungen konnte die Gruppe nicht mit dem Auto zur Hütte gebracht werden. Das erste große Abenteuer stand an: Zu Fuß ging es bei starkem Schneefall und der eintretenden Dunkelheit Schritt für Schritt den Berg hinauf. Die 2,5 Kilometer fühlten sich bei den erklommenen Höhenmetern an wie eine Ewigkeit. Doch nach zwei Stunden war endlich das Heuberghaus in Sicht, was für die nächsten fünf Tage die Unterkunft sein sollte. Dort angekommen, konnten sich alle erstmal mit heißem Tee aufwärmen bevor es an das Erkunden der Hütte ging.

Am nächsten Morgen hieß es für alle Teilnehmer rein in die Skischuhe und ab auf den Übungshang. Einige Schüler standen zum ersten Mal auf Skiern und machten sich nach und nach mit den Brettern und dem Schnee vertraut. So langsam gelangen die ersten Fahrversuche und die wachsende Sicherheit und die Freude über die ersten Erfolgserlebnisse war deutlich spürbar. Ein anderer Teil der Schüler, der bereits letztes Jahr teilgenommen hatte, konnte bereits nach einer kurzen Eingewöhnungsphase ihre erste Fahrt mit dem Lift antreten. Mit Unterstützung der Lehrer und besonders der Skilehrer wurde auf den Pisten das Fahren von Kurven, das Bremsen aber auch das Wieder-Aufstehen nach einem Sturz geübt. Selbst der eintretende Neuschnee am zweiten Tag, der den Schülern ein ganz neues Fahrgefühl abverlangte, hinderte sie nicht daran, weiter zu üben. Gegen Ende der Reise konnte ein Großteil der Schüler mit dem Schlepplift auf den Berg fahren und die wunderschöne Schneelandschaft von oben betrachten. Für viele war dieser Ausblick einmalig und etwas ganz Besonderes. Auf ihren Skiern ging es dann wieder über die blaue Piste hinab ins Tal. Einige Ski-Talente auf Schülerseite konnten sogar größere Strecken und höhere Berge von bis zu 1900 Metern im Skigebiet erkunden. Die dabei erlebten Eindrücke und Aussichten waren atemberaubend und werden diesen Schülern sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben. 

Trotz des sportlichen Schwerpunkts dieser Fahrt wurde natürlich auch das Abendprogramm ganz im Sinne des gemeinsamen Beisammenseins gestaltet: Gemeinschaftliche Spieleabende und das Bauen einer Schneebar sorgten für eine ausgelassene Stimmung. Den krönenden Höhepunkt jedoch stellte eine Skitaufe dar, die mit einer Bilderpräsentation über die Skifahrt endete.

Insgesamt stellt diese Skifreizeit sicherlich einen Höhepunkt der bisherigen Schulzeit dar, bei der viele sportliche Erfahrungen gesammelt und große Herausforderungen gemeistert wurden. Zudem konnten sich Teamfähigkeit, Gemeinschaftsgefühl und neue Freundschaften entwickeln und auch Lehrer und Schüler konnten sich in diesem Rahmen auf ganze andere Art und Weise kennenlernen. 

 

 

 

Minigolfanlage in der Bliestalhalle

 

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6 der Bliestalschule Oberthal zeigten, wie kreativ sie sein können. Sie erbauten sich ihre eigene Minigolfanlage. In Zweiergruppen überlegten sie sich, wie „ihre Bahn“ aussehen sollte und welche Schwierigkeiten sie haben sollte.  Dabei konnten alle verfügbaren Materialien der Turnhalle benutzt werden, ob Langbänke, Kegel oder Sprungseile. Nach 2 Unterrichtsstunden waren 6 Bahnen aufgebaut und wurden auf ihre Funktionalität überprüft.  In der 2. Woche wurde dann an diesen Bahnen ein klasseninternes Minigolfturnier durchgeführt. 

 

 

 

Interessante Musikforschung an der Bliestalschule

 

15 Schüler/-innen der Klassen 9.1 und 9.2 der Bliestalschule Oberthal stellten sich im Rahmen ihres Musikunterrichts  die beiden folgenden Fragen:

  1. Gibt es eine Gleichberechtigung  bei einer gewöhnlichen Radiosendung hinsichtlich der Berücksichtigung und Sendung der Lieder weiblicher und männlicher  Interpreten?
  2. Gibt es eine Gleichberechtigung was die Veröffentlichung von Musikalben (Musik-CD-Veröffentlichungen) bei weiblichen und männlichen Interpreten anbetrifft?

Vor Beginn der eigentlichen Forschung unterzeichneten die teilnehmenden Schüler/-innen  ein  Schreiben, in dem sie die Einhaltung bestimmter Vorgaben zum Musikforschungsprojekt bestätigten. Diese Vorgaben lauteten:

  1. Eine Zeitstunde eine Radiosendung des heimischen Senders SR1  hören und hierbei die von Frauen und Männern gesungenen Lieder innerhalb dieser  Hörstunde auszählen.
  2. Je Buchstabe des Alphabets zweimal per Zufallsgriff im CD-Regal eines gut sortierten CD-Ladens eine Musik-CD greifen und dabei den Anteil der weiblichen und männlichen Interpreten auszählen.

Die musikbegeisterten Schüler/-innen kamen nach abschließender Gesamtberechnung  und  objektiver  statistischer Auswertung zu folgendem interessanten Ergebnis:

Bei der Auszählung der weiblichen und männlichen Interpreten im Rahmen einer einstündigen Radiosendung  des Senders SR1,  die von den einzelnen beteiligten Schülerinnen und Schülern an ganz unterschiedlichen Tagen und  zu unterschiedlichen Nachmittags- und Abendzeiten  vorgenommen wurde, waren  arithmetisch ermittelt  64% männliche und  36 % weibliche Interpreten festzustellen.

Die Auszählung der CD-Veröffentlichungen ergab ein nahezu identisches Ergebnis: 63,1%  der Veröffentlichungen sind Alben männlicher Interpreten und 36,9% Alben weiblicher Interpreten.

Schlussendlich kann von einer Gleichberechtigung im Bereich Musik, was die Berücksichtigung von Liedern weiblicher und männlicher Interpreten in Radiosendungen anbetrifft, noch längst keine Rede sein. Ebenso schlecht bestellt ist es hinsichtlich der Gleichberechtigung bei  der Veröffentlichung von Musikalben. Eine 50:50-Konstellation wird wohl noch lange auf sich warten lassen.   

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