Bliestalschule Förderschule Lernen und Sonderpädagogisches Förderzentrum des Landkreises St.Wendel
BliestalschuleFörderschule Lernen und Sonderpädagogisches Förderzentrum des Landkreises St.Wendel

Unser pädagogisches Konzept:

 

 

 

Pädagogisches Konzept

der

B l i e s t a l s c h u l e

 

 

 

 

 

 

 

 

„Freiheit ist jedem Menschen angeboren, und jeder ist so gut als der andere.

Eine gute Erziehung der Jugend ist das Fundament des Staates.“

Johann Joachim Becher

 

 

 

Bliestalschule

 

 

 

 

FSL

 

 

Förderschule Lernen

 

Unterricht und Erziehung

 

  • Unterrichtsprinzipien: Handlungs-, Lebenswelt- und Schülerorientierung, ganzheitliche Bildung
  • Förderung der emotionalen und sozialen Entwicklung
  • Selbstständigkeitsförderung
  • Berufliche Orientierung

 

Schulkultur      

  • Wertschätzender Umgang miteinander

              (Annahme im So-Sein)

  • Positives Schulklima
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit aller an der Förderung Beteiligten
  • Öffnung der Schule
  • Arbeitsgemeinschaften

 

 

Sonderpädagogische Arbeit an Regelschulen

 

Arbeitsfelder in der Inklusion

 

5 Säulen:

 

Diagnostik

Förderung

Unterricht

Beratung

Prävention

 

 

 

Kooperation: Sonderpädagogisches Förderzentrum & Regelschule

 

 

 

 

SFZ

 

 

Sonder-pädagogisches Förderzentrum

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Leitsätze

 

 

 

Wir und unsere Schule

 

    Wir identifizieren uns mit der Bliestalschule und übernehmen Verantwortung für die gesamte Schulgemeinschaft.

 

 

Wir im Unterricht

 

     Wir fördern das individuelle Lernen und die Entwicklung der Schüler/-innen.

 

     Wir sprechen die Lebenswelt der Schüler/-innen im Unterricht an.

 

     Wir legen Wert auf einen handlungsorientierten ganzheitlichen Unterricht, in dem die einzelnen Schüler/-innen im Mittelpunkt stehen.

 

     Wir legen Wert auf eine positive emotionale und soziale Entwicklung unserer Schüler/-innen.

 

     Wir bemühen uns um transparente und nachvollziehbare Leistungsanforderungen.

 

 

Wir im Umgang miteinander und mit anderen

 

    Wir legen Wert auf einen offenen Umgang und eine positive Atmosphäre innerhalb der Schulgemeinschaft.

 

    Wir zeichnen uns durch ein hohes Maß an Kollegialität und interner/externer Kooperation aus.

 

 

 

 

Unterricht und Erziehung

 

  • Unterrichtsprinzipien:

Um den unterschiedlichen Lernvoraussetzungen unserer Schüler/-innen gerecht zu werden und um nachhaltiges individuelles Lernen zu ermöglichen, stehen für uns folgende Unterrichtsprinzipien im Vordergrund:

 

  • Handlungsorientierung

Wir verknüpfen Unterrichtsinhalte möglichst oft mit konkreter Tätigkeit oder anschaulichem Material. So können Schüler/-innen Unterrichtsinhalte besser BE-GREIFEN“, erfahren und erleben.

 

  • Lebensweltorientierung

Wir beziehen die Lebenswelt der Schüler/-innen in unterrichtliche Planung und Inhalte mit ein, um einen besseren Zugang zum Lernen zu ermöglichen.

Dadurch werden die Lerninhalte für die Schüler/-innen bedeutungsvoller.

Der Einbezug der Lebenswelt hilft dabei unsere Schüler/-innen in ihrem Alltagshandeln zu unterstützen und sie auf ihr weiteres Leben vorzubereiten.

 

  • Individuelle Lernförderung

Wir nehmen jede Schülerin / jeden Schüler in ihrem / seinem So-Sein an.

Die Förderung orientiert sich an den unterschiedlichen Voraussetzungen und Bedürfnissen unserer Schüler/-innen. Individuelle Förderung steht im Mittelpunkt unserer Arbeit. Grundlagen hierfür sind die lernbegleitende Förderdiagnostik und individuelle Förderplanung.

 

  • Lernen mit allen Sinnen

Lernen geschieht mit allen Sinnen, mit Kopf, Herz und Hand. Wahrnehmungsförderung hat einen hohen Stellenwert im Unterricht.

Wir fördern ganzheitliches Lernen durch projektorientiertes und fächerübergreifendes Arbeiten.

Es werden Projekttage mit abschließender Präsentation durchgeführt.

 

 

  • Förderung der emotionalen und sozialen Entwicklung

Wir legen Wert auf ein soziales Miteinander. Grundlagen für ein soziales Miteinander sind emotionale und soziale Fähigkeiten (z. B. Fairness, Hilfsbereitschaft, gewaltfreies Problemlösen, Team- und Kooperationsfähigkeit).

 

 

  • Präventionsprojekte

Wir führen regelmäßig für alle Jahrgangsstufen verschiedene Präventionsprojekte durch (z.B. Schulbustraining, Gewaltprävention, Prävention gegen sexuelle Gewalt, Aids-Parcours, Suchtprävention, Selbstbewusstseinstraining). Dabei arbeiten wir mit unterschiedlichen Kooperationspartnern zusammen.

 

 

  • Selbstständigkeitsförderung

 

Unsere Schüler/-innen übernehmen im Schulalltag selbstverantwortlich angemessene Aufgaben, die ihren Fähigkeiten entsprechen. Dadurch erwerben Schüler/-innen mehr Selbstständigkeit und Verantwortungsbewusstsein.

 

 

  • Erwerb des (qualifizierenden) Hauptschulabschlusses

 

Angebot eines 10. Schuljahres zum Erwerb des Hauptschulabschlusses.

 

 

  • Berufliche Orientierung

 

Ausgehend von den eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten werden die Schüler/-innen auf ihre spätere berufliche Ausbildung vorbereitet.

 

  • Arbeitslehre-Unterricht achtstündig, bei Wahlpflichtfach Englisch fünfstündig
  • Praktikum (2 x 2 Wochen) in den Klassen 8 & 9
  • Berufsberatung in der Schule (Bundesagentur für Arbeit)
  • Besuch von Ausbildungsmessen
  • Berufsorientierte Projekte:       
    • Berufliche Förderkonferenzen
    • Bewerbertraining
    • Durchblick im Alltag – Training, Hilfen und Hinweise zu lebens- und berufspraktischen Fragen
    • Lebensordner
    • Talent-Check
  • Zusammenarbeit mit Betrieben und Institutionen

 

 

 

Schulkultur

 

 

 

  • Wertschätzender Umgang (Annahme im So-Sein)

 

Wir nehmen jeden in seiner Persönlichkeit so an wie er ist.

  • Intensiver Erfahrungsaustausch
  • Offen und vorurteilsfrei
  • Gegenseitige Hilfe und Unterstützung
  • Neuen Ideen gegenüber aufgeschlossen sein
  • „Offenes Ohr“ für persönliche Schwierigkeiten einzelner Schüler/-innen
  • Lehrer/-innen haben Zeit für Schüler/innen, gemeinsames Lösen von Konflikten
  • Gemeinsame Aufstellung der Klassen- und Schulregeln
  • Mediation: gewaltfreie Lösung von Konflikten durch den Einsatz von Schülern/-innen als Streitschlichter/-innen, die fortdauernd ausgebildet werden
  • Positive Verstärkung
  • Konstruktive Kritik / kollegiales Feedback

 

 

  • Positives Schulklima

 

     Wir gestalten Schule so, dass alle Mitglieder der Schulgemeinschaft sich darin wohlfühlen können. Wir identifizieren uns mit der Schule.

  • Höflicher, vertrauensvoller und respektvoller Umgang miteinander
  • Kollegiale Stütze
  • Ausstellung von Schülerarbeiten
  • Ansprechende Raumgestaltung unter Beteiligung der Schüler/-innen

 

 

  • Zusammenarbeit …

 

    … mit Eltern und Sorgeberechtigten

 

      Eltern und Sorgeberechtigte sind wichtige Erziehungspartner und deshalb arbeiten

      wir intensiv mit ihnen zusammen.

 

  • Einbezug, Information und Einsicht in die Förderdokumentation
  • Sprechstunden
  • Thematische Elternabende
  • „Schnuppertag“ für Schüler/-innen, Eltern, Sorgeberechtigte
  • Regelmäßige Kontakte: telefonische und schriftliche Mitteilungen
  • Beratungsgespräche über den Entwicklungsstand (nach Wunsch/regelmäßig (1x Halbjahr))
  • Einblick in Akten und Förderpläne (Transparenz)
  • Einbeziehung der Eltern bei Schulveranstaltungen

     

    … mit unserer Schoolworkerin

 

  • Beratung und Unterstützung der Schulgemeinschaft
  • Beratende Einbindung in schulische Gremien

 

    … im Kriseninterventions- / Präventionsteam der Schule

 

 

  • Öffnung der Schule

 

      Wir verstehen Schule nicht als geschlossenen Raum und sind offen für Außenstehende.

  • Kontakte zu Vereinen, Betrieben und Institutionen
  • Kooperation mit anderen Schulen
  • Einbeziehung von Eltern, Sorgeberechtigten und Experten
  • Feste und Feiern: Faschingsfeier, Weihnachtsfeier, Schulfest,  Gottesdienst
  • Sportveranstaltungen: Bundesjugendspiele, Laufmeisterschaften, Fußballturniere, Bewegungshalle
  • Fahrten: mehrtägige Klassenfahrten, Schulskifahrten, Tagesfahrten

 

 

  • Arbeitsgemeinschaften

 

Regelmäßige und jahrgangsübergreifend stattfindende Arbeitsgruppen, die sich an den Interessen der Schüler/-innen orientieren und somit die Schule zu einem Lebensraum werden lassen.

  • Einmal wöchentlich 2 Blockstunden
  • Halbjährlicher Wechsel
  • Ergebnisse ohne Leistungsdruck
  • Ggf. Ergebnispräsentation
  • Sozialverhalten in neuen Gruppen (altersgemischt)
  • Externe Angebote in die Schule holen (Experten)

 

 

Sonderpädagogische Arbeit an Regelschulen

 

 

Zentrale Aufgabe unseres Sonderpädagogischen Förderzentrums (SFZ) ist die Unterstützung und Ergänzung der inklusiven Arbeit der Regelschulen.

Dazu gehört die inklusive Förderung von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf in den Regelschulen des Landkreises St. Wendel. Des Weiteren beinhaltet sie die Kooperation mit den Regelschullehrern / -innen im Hinblick auf Schüler / -innen mit besonderem pädagogischem Förderbedarf.

 

Dies schließt ebenfalls eine qualifizierte sonderpädagogische Beratung sowie Unterstützung bei der Umsetzung inklusiven Unterrichts an den Regelschulen ein.

 

Lehrkräfte des SFZ unterstützen seit 2011/12 die inklusive Unterrichtung in einem Pilotprojektmodell, seit 2014/15 an allen Grundschulen, ab 2016/17 an den weiterführenden allgemein bildenden Schulen und ab 2018/19 an den beruflichen Schulen im Landkreis St. Wendel.

 

Zum Personal des SFZ gehören sonderpädagogische Fachkräfte aus folgenden Fachbereichen: Lernen, Sprache, soziale und emotionale Entwicklung, geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung.

Ein sonderpädagogisches Beratungsteam aus den oben genannten Fachrichtungen - sowie für chronische Erkrankungen und autistische Störungen - steht im SFZ zur weiteren Beratung zur Verfügung. Mitglieder unseres Beratungsteams können jederzeit von allen Schulen des Landkreises zur fachrichtungsbezogenen Beratung angefragt werden. Diese Beratung wird durch ein/-e Koordinator/-in organisiert.

 

                                                 

 

  1. Organisation der inklusiven Förderung

 

  • Ein kollegialer fachlicher Austausch in Form von Teamgesprächen  innerhalb des SFZ findet regelmäßig statt.
  • Wir bemühen uns um Kontinuität beim Einsatz der Lehrkräfte, um stabile Beziehungen zu ermöglichen.

 

 

  1. Inhalte der inklusiven Arbeit

 

  • Diagnostik: Einschulungs- und Eingangsdiagnostik, Ermittlung des individuellen Förderbedarfs und Erhebung des Lernstandes, Feststellung der Kind-Umfeld-Bedingungen, lernbegleitende Diagnostik

 

  • Förderung: Förderung nach einem individuellen Förderplan (Arbeitspläne, zusätzliche Lernimpulse, differenzierte Lehr- und Lernmittel)

 

  • Unterricht: Planung und Durchführung gemeinsamen Unterrichts, gemeinsames Lernen im Klassenverband, in der Kleingruppe sowie gegebenenfalls in der Einzelförderung

 

  • Beratung: Beratung und Kooperation mit Eltern, Sorgeberechtigten, Lehrer / -innen, Schulleitung, Eingliederungshelfern und außerschulischen Fachkräften, Beratung bei der Gestaltung der Übergänge

 

  • Prävention: Frühes Erkennen und Lernbegleitung im Vorfeld sowie Prävention durch Diagnostik, Förderung, Unterricht und Beratung  

 

  • Teilnahme der Lehrkräfte des SFZ am Schulleben der Regelschule (Schulfeste, Projekte, Wandertage, Schullandheimaufenthalte, Pädagogische Tage, Konferenzen, …)

 

  • Übergänge gestalten: vom Kindergarten zur Grundschule (Kooperationsjahr), von der Grundschule in den Sekundarbereich I sowie vom Sekundarbereich I zum Sekundarbereich II / Berufsausbildung

 

  • Regelmäßiger kollegialer fachlicher Austausch in Form von Teamgesprächen innerhalb des SFZ

 

 

  1. Kooperation Sonderpädagogisches Förderzentrum (SFZ) & Regelschule

 

  • Gemeinsame Verantwortung für alle Schüler/-innen
  • Partnerschaftliche Zusammenarbeit in der Klasse
  • Gegenseitiger regelmäßiger Austausch
  • Bemühen um Kontinuität beim Einsatz der Lehrkräfte zur Ermöglichung stabiler Beziehungen
  • Sonderpädagogisches Beratungsteam

 

 

 

 

 

Bliestalschule

 

Förderschule Lernen &

Sonderpädagogisches Förderzentrum des Landkreises St. Wendel

 

Schwimmbadstraße 39

 

66649 Oberthal

 

 

Telefon: 06854 / 7206

Telefax: 06854 / 7230

E-Mail: sekretariat@sfz-lk-wnd.de

 

Homepage:  www.sfz-lk-wnd.de

 

 

Inklusionsberatung:

Telefon: 06854 / 7206

E-Mail: inklusionsberatung-landkreis-st.wendel@web.de

 

Stand: 11.04.2016

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